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30. Sep. 2019

2019 bisher ein gutes Jahr für die Pensionskassen

Vorsorge Nachdem das Jahr 2018 für alle Pensionskassen mit einem mehr oder weniger dicken Minus endete, sieht es im laufenden Jahr bisher deutlich besser aus.

2019 bisher ein gutes Jahr für die Pensionskassen

So beträgt die Performance der BEVO Vorsorgestiftung per 31.8.2019 stolze 13,1 Prozent. Damit ist das Minus aus dem Vorjahr mehr als wettgemacht. Überhaupt muss man bei einer Pensionskasse den langfristigen Horizont in den Vordergrund stellen. Das einzelne Jahresergebnis ist nicht ausschlaggebend. Wichtig ist es, dass man über die Jahre gesehen, eine Rendite erzielt, die es erlaubt, die Altersguthaben mit dem technischen Zins zu verzinsen und im Idealfall auch noch die Reserven entsprechend zu äufnen.

Langfristigkeit im Vordergrund

Aus der nebenstehenden Tabelle ist dies sehr gut ersichtlich. In den Jahren 2008, 2011 und 2018 musste die BEVO negative Ergebnisse ausweisen. Dennoch konnte über die Jahre gesehen eine Durchschnittsrendite von 4.33% erwirtschaftet werden. Diese liegt somit höher als der derzeit gültige technische Zinssatz von 3.0%. Die effektive Durchschnittsverzinsung liegt somit knapp 0.3% über dem technischen Zinssatz. Dass im Durchschnitt weniger verzinst wurde als erwirtschaftet, liegt daran, dass ein Teil der erwirtschafteten Performance für die Äufnung der Reserven verwendet wurde. Dabei schlägt die der Anlagestrategie entsprechende Wertschwankungsreserve am meisten zu Buche.

Solides Wachstum

Mit Stand per 31.8.2019 haben sich 241 Betriebe für die BEVO als Vorsorgeeinrichtung entschieden. Somit sind im laufenden Jahr 59 Betriebe dazugekommen, was einem Zuwachs von 32,4% entspricht. Bei den Versicherten ist die Zahl um 539 auf 2321 gestiegen, was einer Zunahme von 30,2% entspricht. Damit hat sich innerhalb von 2 ½ Jahren sowohl die Zahl der angeschlossenen Betriebe als auch die der Versicherten beinahe verdoppelt. Das ist ein ausgezeichneter Vertrauensbeweis für die BEVO Vorsorgestiftung.   Damit verbunden sind aber auch Herausforderungen, so müssen die Neugelder entsprechend angelegt und die Administration dem Wachstum angepasst werden. So schön das Ergebnis ist, beinhaltet es auch negative Konsequenzen für den Deckungsgrad. Denn jeder neue Betrieb kommt mit einem Deckungsgrad von 100%, und profitiert dadurch ab der ersten Stunde vom höheren Deckungsgrad der Vorsorgeeinrichtung. Dies führt dazu, dass der Deckungsgrad anfangs Jahr entsprechend tiefer zu liegen kommt als per 31.12. Vor dem Hintergrund dieses Wachstums ist der per 31.8.2019 geschätzte Deckungsgrad von 115% ein ausgezeichnetes Ergebnis.

Ausblick

Trotz gutem Ergebnis per 31.8.2019, muss man die restlichen Monate des Jahres abwarten. Wie man in den letzten Wochen bereits feststellen konnte, reagieren die Märkte sehr schnell auf sich verändernde Rahmenbedingungen. Der nach wie vor nicht geregelte Brexit, der schwelende Handelskrieg zwischen den USA und China sowie die sich abschwächende Konjunktur, können die Wirtschaftsmärkte in den nächsten Wochen und Monaten noch stark beinflussen. Umso wichtiger ist es, für allfällige Korrekturen gerüstet zu sein.

Kennzahlen Altersguthaben

Peter Mella, Berater BEVO

Peter Mella, Berater BEVO

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TAGs: vorsorge